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BestPractice: Flasche
Die Flaschen und der „Plopp“
Gloggnitzer Anlagenbauer

Sie haben etwas von Retro-Style und sind wiederverschließbar: Flaschen mit dem „Plopp“, ausgestattet mit einem Bügel-Verschluss. Ein niederösterreichischer Anlagenbauspezialist in Gloggnitz hat sich auf die Entwicklung von Verschließmaschinen für Bügel-Verschlüsse spezialisiert. „Beim Verschließen der Flaschen sind wir Marktführer. Unser Kernmarkt ist die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mittlerweile springt aber die ganze Welt, u.a. auch Brasilien, Russland und China, auf diese Verpackungsform auf“, so Geschäftsführer Helmut Gazso.

Die Anforderung
Der Anstieg der erwarteten Stückzahlen – rund 2.500 Bügel-Verschlüsse pro Stunde – erforderte eine schnellere Montage der Bügel auf die Flasche. Das händische Trennen der Bügel glich einer Sisyphusarbeit. Für die Anlagenbauer stand fest, dass diese speziellen Anforderungen nur ein Roboter lösen kann, der sich jedoch im Energieaufwand von einem klassischen Scara-Roboter unterscheiden sollte. Eine Eigenentwicklung erschien zu komplex.

Zitat Text

„Wir haben alle Ziele erreicht. Das heißt sowohl die vorgegebene Leistung als auch die geforderte Genauigkeit.“

Helmut Gazso, Geschäftsführer

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Der Blick ins Detail:
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  • Separiertrommel: Ineinander verhedderte Bügel werden vereinzelt.
  • Förderband mit Kamerasystem und Beleuchtungstechnik: Die Kamera SBOC-Q-R2B von Festo erkennt im Bruchteil einer Sekunde die Position der einzelnen Bügel und gibt die Koordinaten an die Robotiksteuerung CMXR-C2 weiter.
  • Motion-Controller: Die vielseitige Robotiksteuerung CMXR-C2 steuert gemeinsam mit den Servo-Controllern CMMP die Bewegungen des Tripods EXPT.
  • Tripod EXPT: Das Herzstück der Anlage bringt den auf einer Servo-Dreheinheit montierten Greifer HGPL über den am Band liegenden Verschluss. Wie der Bügel auch liegt – der Greifer nimmt ihn auf und legt ihn mit dem Klöppel nach oben auf einer Übergabeeinheit ab.

Die Lösung
Die Gloggnitzer Getränketechnik-Spezialisten setzen bei der Anlage auf unsere tripodbasierte Systemtechnik-Lösung. Die Leichtbau-Konstruktion ist dank ihrer geringen bewegten Masse hochdynamisch, benötigt wenig Platz und spart wertvolle Energie. Dabei wurde die Handling-Einheit samt Kamera, Beleuchtung und Motion-Controller für die konkrete Anwendung konfiguriert und einbaufertig an die Maschine geliefert. Gespart hat der Anlagenbauer bei der Realisierung der Sortiermaschine auch wertvolle Zeit. In nur sechs Monaten haben die Techniker gemeinsam mit uns die Lösung erarbeitet und gebaut.

Best Practice – Flott zum Plopp
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