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BestPractice: Hella
Flexible Fertigung – große Lösungsvielfalt
Jalousie-Lamellen von Hella

Dank ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sorgen Sonnen- und Wetterschutztechnik im Alltag für das richtige Wohlfühlambiente. Ob Rollläden oder Markisen, ob Jalousien oder Raffstores, ob ein oder fünf Meter Länge, die Kundenwünsche kennen keine Grenzen. Das weiß keiner besser als die Experten des Osttiroler Unternehmens Hella, welches sich zu einem der führenden europäischen Hersteller von Sonnen- und Wetterschutzsystemen entwickelt hat.

Die Anforderung
Um den spezifischen Kundenwünschen auch bei konstantem Produktionsanstieg gerecht zu werden, geht das Unternehmen Hella innovative Wege. Denn nicht nur in der Anwendung, sondern vor allem bei Produktionsfragen ist umfassende Flexibilität gefragt. Die Vielfalt der Lamellen in Sachen Länge und Farbe ist groß, dennoch wird nicht auf Lager produziert. Somit setzt Hella auf Automatisierungstechnik.

Zitat Text

„Wir produzieren keine Lagerware. Deswegen haben wir uns entschlossen, mehr Automation einzusetzen.“

Ing. Clemens Klammer, Assistent der Produktionsleitung bei Hella

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Der Blick ins Detail:
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  • CMMP bzw. CMMO Motocontroller: Steuerung des Längsvorschubs und des Querverschubs
  • ELGR Zahnriemenachse: Vorschub in die Verpresseinheit sowie in die Stapelvorrichtung
  • EGC 120 Zahnriemenachse: Ermöglicht einen Längsvorschub von beachtlichen 5150 mm Hub
  • Z-Achse DGEA und Schwenkgreifeinheit DRQD/DHPS: Bestückung der Verpresseinheit mit Zapfen
  • CPX-CEC Terminal: Alle kommunikativen „Fäden“ laufen mit 32 digitalen Ein- und Ausgängen im Terminal zusammen, das gleichzeitig als Steuerung für die gesamte Maschine fungiert.
  • CDPX Anzeige- und Bedienpanel: Die direkte Verbindung des CDPX Anzeige- und Bedienpanels mit dem CPX-CEC Terminal vereinfacht den Dialog zwischen Mensch und Maschine.

Die Lösung
Die neueste von Peer Engineering entwickelte Maschine ermöglicht Hella eine schnelle und zuverlässige Bearbeitung von Jalousie-Lamellen jeder Art. Das zum Einsatz kommende Handling und der Schaltschrank wurden als einbaufertige Lösung direkt an die Maschine geliefert. Dank der neuen Anlage stellt die Variation der Lamellenlänge von 30 Zentimetern bis 5,3 Metern kein Problem mehr dar. Nachdem die Löcher in das Lamellen-Profil gestanzt wurden, werden diese von einem Förderband übernommen. Gleichzeitig werden die mit einem Rütteltopf vereinzelten Zapfen von einem Greifer positioniert. Dann werden die Lamellen in einer Verpresseinheit alternierend mit Zapfen versehen, die bei den Raffstores bzw. Jalousien später als Führungen fungieren. Danach werden die Lamellen vollautomatisch abgestapelt und zur Ablage transportiert.